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24.09.2014

LyroGrafie









Vertrauen


Manchmal ist das Wirrwarr groß
und die Aussicht nicht famos
Wege scheinen unwegbar
manchmal ahnt man auch Gefahr
traut sich dann nicht aufzustehn
und einfach seinen Weg zu sehn
wittert Ungewissheit lauern
Gedanken bilden viele Mauern

[tatenlos]
[entmutigt]
[blind]


Doch wenn man sich dann überwindet
sich selbst ein Stückchen Mut verkündet
und wagt den ersten Schritt zu gehn
wird man schon bald erstaunt verstehn:

Der, der nicht nur wartet was geschieht
und der, der vor sich selbst nicht flieht
und der, der nicht nur mit den Augen sieht
…wird immer seine Wege finden

© Birgit Walther-Lüers

Verbundenheit




Man kann sich schnell zusammentun,
gemeinsam vieles gestalten
jedoch kommt echte Verbundenheit
erst nach und nach,
so mit der Zeit
wenn viele Komponenten passen
und keiner kann vom andern lassen

© Birgit Walther-Lüers

04.04.2014

Für einen Moment



Wieder ist ein Kapitel in meinem Lebensbuch beendet….

Ich schlage das Buch zu
für einen Moment
streiche gedankenversunken
über die Hülle meines Ich
bevor ich einen neuen Abschnitt beginne

Melancholisch und freudig zugleich lächelt meine Seele und badet in den Erinnerungen der vergangenen Wochen Die vielen Menschen, die nun Teil meiner Geschichte wurden, die wertvollen Gespräche und Erfahrungen die ich sammeln und mitnehmen durfte, um an Zukunftszeilen zu schreiben …wie reich ich doch geworden bin.
Vorgestern wusste ich noch nichts von heute und heute weiß ich noch nichts von morgen,
aber eines ist gewiss: Zeile für Zeile werden sich die Seiten in meinem Buch weiterfüllen – kunterbunt und unvergleichlich…

Noch einmal streiche ich über die Hülle bevor ich das Buch wieder öffne, um ein neues Kapitel zu beginnen. …und Dankbarkeit weitet mir die Brust…..

© Birgit Walther-Lüers




22.02.2014


Zurückgelehnt,
folge ich meinen Gedanken
die sich im Kreis drehen

jedoch auf angenehme
Art und Weise

verliere ich den einen
gewinne den anderen,
verheirate sie zu einem Neuen

Ich folge ihm
er folgt mir
und in friedlichem Miteinander
drehen wir uns im Kreis

© Birgit Walther-Lüers

19.07.2013

Fassade




Oft ist es nur Fassade
billige Maskarade
das Gegenüber zu verschrecken
 - zum Schutz -
das eigene Ich verstecken

Nimm dir doch Zeit zu schauen
und lerne Dich zu trauen
was hast Du zu verlieren?
- einen Schritt zurück -
investiere einen Blick

siehst Du den wahren Kern
?

© Birgit Walther-Lüers

19.06.2013

Traumhafte Realtität


Mit meinem Denken Arm in Arm
wird mir bewusst, wie tief ich liebe
und punktum spür’ ich Seelenwarm
das wächst und sprüht wie Frühlingstriebe

Und wenn dann Dein Gesicht erscheint
kann ich die Augen leuchten sehen
schon sind wir zwei zu Eins vereint
und können wortlos uns verstehen

Mein Denken, Fühlen, schmiegt sich dann
an Deines, das in gleichen Tönen
lehnt lautlos sich an meines an
um unser Zweisam zu verwöhnen

Erwache ich aus diesem Traum
seh ich gleich das Gesicht von dir
und blick im Hier in deine Augen
die flüstern und bedeuten mir:
oh ja,
ich liebe Dich genauso sehr…….


© Birgit Walther-Lüers

16.06.2013

Da ist eine Insel...


Ein weites Meer liegt vor mir
mal ist es still, mal aufgebracht und ich treibe auf meinem kleinen Floß dahin.
Zu einer Insel zieht es mich, auf der ich leben möchte. Sie hat die Farben die ich mag, die Klänge die mir wohlklingen, und sie duftet nach Frieden und Harmonie. Sie ist umringt von Fantasie und voller Zärtlichkeit. Die Insel die ich erreichen möchte, liegt hinter´m Horizont.

Die Wellen tragen mich, wandern vorbei an seichten Ufern, an schönen Landschaften…sicherlich - doch ich habe kein Auge dafür. Mein Blick richtet sich zum Horizont…dort hin, wo meine Träume enden.
Das Wasser umspült mich, flüstert mir ins Ohr, dass ich meine Augen während meiner Reise nicht verschließen soll, denn ich würde nicht wissen, ob die Insel hinter dem Horizont jemals zu erreichen wäre. Die Wellen haben Recht – ich weiß das. Ich sehe die Länder, die an mir vorüberziehen, ich spüre ihre Sonne, aber ich kann sie nicht genießen. Sie erwärmt nur die Oberfläche meiner Haut, doch sie erreicht mich nicht.
Schon einmal wollten die Wellen mich an Land spülen - ich sah die Sonne, hörte die Klänge, spürte Boden unter den Füßen, doch ich sperrte mich dagegen, konnte dort nicht verweilen, denn ich wusste – MEINE Insel existiert…! Und sie zu erreichen ist das, was ich will. Sie ist nicht nur ein schillernder Traum, den man sich ersinnt. Ich weiß von ihrer Existenz, denn ich habe sie schon gesehen.

So wurde mir klar, dass ich zurück muss. Zurück ins Wasser, auf mein kleines Floß und mich einfach weiter treiben lassen. Also kehrte ich dem Land den Rücken, überließ mich wieder den Wellen, die mich vielleicht… irgendwann… zu meiner Insel führen - oder auch nicht. Mir ist klar, dass ich ein hohes Risiko eingehe, denn - eine Garantie mein Ziel jemals zu erreichen, gibt es nicht. Jedoch ist die Sehnsucht nach meiner Insel so groß, dass ich gar nicht anders kann, als mich dem Wind zu überlassen und auf ihn zu vertrauen.
Vielleicht - eines Tages… bekomme ich eine Chance…vielleicht - irgendwann… findet mein Floß die Richtung und bringt mich zu dem Land, auf dem meine Träume wohnen. Zu der Insel, die meine Farben und Klänge trägt. Zu dieser Insel hinter dem Horizont – voller Frieden und Harmonie, voller Fantasie und Zärtlichkeit.
Viele Bündel voll Trost und Hoffnung habe ich an mein Floß geschnürt, sie werden mich unterstützen und tragen, auf meiner Reise hinter den Horizont….

26.10.09 - © Birgit Walther-Lüers



18.02.2013

Im Spiel des Lebens


Das Leben –
ist das Spiel
bei dem es nicht darum geht,
Goldstücke oder sonstige Kostbarkeiten zu sammeln,
sondern gutes Karma
- um das nächste Level zu erreichen

© Birgit Lüers
 


04.02.2013

Der kluge Vagabund


Der kluge Vagabund


Und wenn am Morgen
leisen Schrittes
er stumm vor einem Spiegel steht
um sich herum Gedankengut
von dem er vieles nicht versteht
dann schweift sein Blick in weite Ferne
zu finden auf dem Grund
die Lehre von der Einfachheit
als Message an den Mensch der Zeit

So spricht der kluge Vagabund
ganz leise vor sich hin:
„Manchmal muss man es einfach machen,
damit es einfach wird“
und Sanftmut liegt in seinem Blick
denn er erkennt den Sinn darin

© Birgit Lüers


21.01.2013

Zu spät [?]

 

 

Und immer wieder gibt es Menschen
die sich wehren
sich verzehren
und verstecken
Erinnerungen und Gefühle
unter den Schwielen an ihren Händen.
Sie belügen und betrügen sich,
verschließen die Augen vorm Ich
bis sie dann
irgendwann
erwachen, um festzustellen,
dass das Leben an ihnen vorbei rannte;
nicht ohne an die Tür zu klopfen,
jedoch machte der sehnende Blick aus dem Fenster
jedes Klopfen unhörbar.

Und unaufhaltsam
und fast immer zu spät
zeigt sich tränenverschleiert
die graue Realität

© Birgit Lüers



26.09.2012

Die Zeit der EINSamkeit



 Die Zeit der EINSamkeit

Wenn ich meine Augen schließe
dann sehe ich Dein Bild vor mir
und ich kann es fühlen
und ich kann es spür'n
wenn ich meine Augen schließe

Kann fühlen Deine weiche Haut
unter meinen Streichelhänden
betrinke mich an ihrem Duft
ich spür' Romantik an den Wänden
und hör die Sanftheit die uns ruft

Kann sehn das Licht vom Abendlied
und lausche stumm der Melodie
empfinde tief, das Herz wird weit
schon streift mich leis' Melancholie

Oh ja ich liebe sie...
die wohlige Zeit
unserer ZweisamEINSamkeit

(c) Birgit Lüers

12.03.2011

Sehnsucht



Ich ruf nach dir
ganz still und leise
hör' mich kaum selbst
doch intensiv
möcht bei dir sein
in deinen Armen
grad so wie neulich
als ich schlief

Dich einfach spüren
deine Nähe
die mich unsagbar
sanft umhüllt
und die so lichterlau
und wärmend
das Ich mit diesem
Wir befüllt

Kommst du...?


© Birgit Lüers

26.01.2011

Die Zeit steht still




Die Zeit steht still
und geht sie doch
und um mich nur dies Lauschen
...ins Ich und in die weite Ferne
mit niemand
möcht' ich tauschen

Fühl den Moment
mit mir im Arm
so ganz für mich im Jetzt und Hier
die Symphonie die möcht' ich gerne
konservieren und
erhalten mir....


© Birgit Lüers

23.01.2011

Und plötzlich war da Lodern



Es geht und lebt der Realist
in seiner Tage Ein und Aus
bleibt stehn.... sieht dass ein Funkeln ist
das sich entzündet, züngelt, saust
durch das Neutral
von seinem Eben

Er greift danach ...kann nicht benennen
wo kommt das Lodern plötzlich her
kann man die Finger dran verbrennen
und warum fällt das Denken schwer
?

Ist es nun Traum
...oder das Leben
?


© Birgit Lüers

19.01.2011

Sanfte Wellen




Sanfte Wellen

Ich sitze hier und denke nach
über Dieses und Jenes,
über Alles und Nichts
und kein Gedanke
wird zu Ende gebracht.

Tumult in meinem Kopf -
Fetzen von Worten und Bildern
fahren Achterbahn.
Ein Chaos – und dennoch…
bin ich innerlich ganz ruhig.
~
So angenehm - diese Stille,
die mich umgibt
als ob seichtes Wasser
mich sanft umspült
und neues Gut heranschwemmt.

Unwichtige Dinge
treiben fort,
ohne jedoch
eine Lücke
zu hinterlassen.

So sanft
diese Wellen
~ ~ ~ ~ ~
So wunderschön
diese innere Ruhe
dieses seichte Wasser
das mich zu tragen scheint….

...so schön...

~~~~~


© Birgit Lüers

31.12.2010

VerBindung



Bindung schaffen

in Herz und Geist
wo Lücken klaffen
und lautlos reißt
das gewebte Band
der Seele

erfordert Hoffnung,
Mut und Kraft
'ne Menge Schwung
der sicher schafft
die Kluft zu überwinden

© Birgit Lüers

01.11.2010

...und die Zeit steht still



..und die Gedanken schweben
hauchzart und leicht und leis'
....federngleich...
und in der Seele diese Wärme
macht uns für die Momente reich
reich an Selbstempfindung


...

07.09.2010

Und will ein Tag....



Und will ein Tag den Tag verdunkeln
und du siehst dennoch gleißend Licht
vernehme deiner Stimme Funkeln
das tief aus deinem Herzen spricht
und spür' diese Kraft

© Birgit Lüers

26.08.2010

Ich bin da



Ich bin da… 
Spürst du sie?
 Die Hand, die ich dir reiche 
wann immer du sie brauchst?Hörst du sie?
 Die Worte, die ich dir sage
 wenn du lautlos mich rufst?Fühlst du sie?
 Die Arme die dich halten 
schon bevor du stolperst?Weißt du nicht, 
dass ich dich trage durch Tag und Nacht?

© Birgit Lüers